by Patrick Gabriel

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Steuern Schweiz

Wer in die Schweiz auswandern will und dort Geld verdienen möchte, sollte sich im Vorfeld über die anfallenden Steuern in der Schweiz informieren. In diesem Beitrag erfährst du, welche Steuerarten du berücksichtigen musst und wie hoch diese ausfallen können.

Steuern in der Schweiz – Steuerarten

Wie in anderen Ländern gibt es auch in der Schweiz unterschiedliche Steuerarten. Die beiden wichtigsten lernst du im nächsten Abschnitt kennen.

Die Quellensteuer

Ähnlich wie in Deutschland wird auch in der Schweiz auf noch nicht verfügbare Einkünfte eine Steuer erhoben. Das nennt man Quellensteuer. Alle ausländischen Arbeitnehmer, die keine C-Bewilligung haben, müssen die Quellensteuer bezahlen.

Die Steuer ähnelt der deutschen Einkommensteuer und wird vom Arbeitgeber jeden Monat direkt vom Gehalt des Arbeitnehmers abgezogen. Die Steuerbehörden ziehen den Betrag vom Gehalt des Arbeitnehmers ab und nicht der Arbeitgeber, der die Steuer zahlt.

Steuern sind überall in der Schweiz unterschiedlich, weil alle Gemeinden und Kantone den Steuersatz selber festlegen können. Für die Verrechnungssteuer zählt die Wohngemeinde oder der Wohnkanton, nicht der Arbeitsort.

Es gibt eine Grenze für den Geldbetrag, den jemand pro Jahr verdienen kann, bevor er eine Steuererklärung abgeben muss. Die Zahl ändert sich je nach Wohnkanton, aber wer mehr als 120’000 Franken im Jahr verdient, muss eine Steuererklärung abgeben. Quellensteuerpflichtige müssen dies nicht tun, aber es kann in vielen Fällen sinnvoll sein, dies zu tun.

Schweizer Steuerpflichtige und Ausländer mit C-Bewilligung müssen jährlich eine Steuererklärung erstellen, auf welcher die Steuer berechnet wird. Schweizer Steuerpflichtige sind auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene steuerpflichtig. Im letzteren Fall handelt es sich um eine direkte Steuer, die von den Staaten im Auftrag des Staates erhoben wird.

Kommunal- und Landessteuern können oft in Raten als „Überbrückungsgeld“ gezahlt werden. Die Anzahl dieser Raten variiert je nach Kanton. Einige bieten sogar die Möglichkeit, monatliche Raten oder Restguthaben in einer einzigen Lösung zu bezahlen. Am Ende des Geschäftsjahres bestimmt die Exekutive die endgültige Steuer, um festzustellen, ob der gezahlte Vorschuss ausreichend ist.

Steuerpflichtig sind alle Einkünfte aus sozialversicherungspflichtiger oder selbstständiger Erwerbstätigkeit sowie aus Grundstücks- und Immobilientätigkeiten. Ausgeschlossen sind Erbschaften oder Schenkungen, die mindestens 10 % des Aktienkapitals ausmachen, Versicherungen oder andere Vergütungen, Sozialleistungen und 30 % Dividenden (50 % staatliche Steuern). Darüber hinaus können allgemeine Abzüge (Abzüge für Versicherungs- und Sozialabgaben etc.) und Sozialabzüge (Abzüge für Kinder und Unterhaltsberechtigte etc.) vom persönlichen Einkommen abgezogen werden.

Die Vermögenssteuer

Eine Vermögenssteuer ist eine Steuer in der Schweiz, die anhand des Vermögens einer Person berechnet wird. Die Höhe der Steuer bewegt sich aber nur im Promillebereich und ist bis auf wenige Fälle progressiv. Für Alleinstehende und Paare mit Kindern gibt es je nach Kanton in der Schweiz zusätzliche Freibeträge.

Über den genauen Steuersatz informiert dich das kantonale Steueramt. Sie sind in der Regel sehr hilfreich.

Wie viele Steuern zahlt man in der Schweiz?

Im Vergleich zu anderen westlichen Ländern haben nur drei Länder eine tiefere Steuer- und Sozialversicherungsbelastung als die Schweiz. Von den 35 Ländern auf der Liste hat die Schweiz tatsächlich die geringste Belastung der Arbeitnehmer durch Steuern und Sozialabgaben. Diese Tatsache muss jedoch relativiert werden.

Die OECD hat die Löhne in den Industrieländern untersucht und die Durchschnittsverdiener in der Schweiz mit den anderen europäischen Ländern verglichen. Die Schweiz schlug alle anderen europäischen Länder und zeigte, dass durchschnittliche Arbeitnehmer mehr Geld zum Leben haben als die meisten anderen Länder in Europa.

Hauptsächlich dadurch, dass sie einfach weniger Steuern in der Schweiz zahlen.

Steuern in der Schweiz

Quelle

Steuern in der Schweiz als Grenzgänger

Wer Steuern in der Schweiz zahlen muss, sollte sich mit dem Doppelbesteuerungsabkommen auseinandersetzen. Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Österreich, Frankreich und der Schweiz enthält Bestimmungen für Pendler, die in einem Land arbeiten und in einem anderen wohnen. Wer in der Schweiz zur Arbeit über die Grenze geht, muss seinen Lohn in Deutschland versteuern.

Die Schweiz erhebt eine Quellensteuer von 4,5 %, aber Arbeitnehmer können eine Bescheinigung vom Finanzamt erhalten, dass sie ansässig sind, was ihren Steuerabzug dort verringern würde. Diese Bescheinigung wird in der Regel jährlich vom Finanzamt ausgestellt und erleichtert es Arbeitnehmern, ihren Steuerabzug in der Schweiz gegenüber Deutschland zu senken.

Wie genau funktioniert das Doppelbesteuerungsabkommen?

Wenn du grenzüberschreitend pendelst, erhältst du einen Fragebogen. Es ist wichtig, dass du alle Fragen ehrlich und vollständig beantwortest. Deine Antworten sind entscheidend, um deine steuerliche Behandlung und Bearbeitung schnell zu erledigen.

Nach dem Ausfüllen des Fragebogens erhältst du eine Steuernummer.

Der Einkommensteuergesetzabschnitt 37 verlangt vierteljährliche Vorauszahlungen der erwarteten Jahressteuer, fällig am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember. Die in der Schweiz abgezogene Verrechnungssteuer von 4,5 % wird ebenfalls in diese Berechnung einbezogen.

Du wirst über die zu leistenden Vorauszahlungen informiert.

Die Zahlungsabwicklung erfolgt in der Regel per Lastschrift.

Bis zum 31. Juli musst du deine Steuererklärung abgeben.

Geht deine Einkommensteuererklärung nicht fristgerecht beim Finanzamt ein, wirst du gemahnt und es werden gegebenenfalls strengere Maßnahmen ergriffen oder dein voraussichtliches Einkommen wird zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage geschätzt.

§ 152 Abgabenordnung (AO) erlaubt es dem Finanzamt, bei verspäteter Abgabe der Steuererklärung einen Säumniszuschlag zu erheben.

In jedem Fall ist hier ein Steuerberater sinnvoll, wodurch sich auch die Abgabefristen der Steuererklärung verlängern.

KFZ Steuer Schweiz

Trotz des Rabattprogramms werden umweltfreundliche Autos immer noch viel stärker besteuert als herkömmliche Autos. Der Tesla zum Beispiel hat einen Elektromotor, der im Vergleich zu Motoren mit Verbrennung hoch belastet wird.

Der Grund dafür ist, dass Tesla und andere Elektroautos effizienter sind und einen kleineren Fußabdruck haben als herkömmliche Fahrzeuge, was ihnen viel mehr Leistung verleiht. Elektrofahrzeuge benötigen mehr Energie, weil sie schwerer sind als normale Autos (die Batterien machen hier einen Unterschied). Heute besteuern nur noch vier Kantone die Leistung (GE, SZ, TI, VD).

Manche Kantone berechnen die Steuern nach dem Hubraum des Fahrzeugs, was bei Elektrofahrzeugen problematisch sein kann, weil sie keinen Hubraum haben. Stattdessen werden die Steuern auf der Grundlage anderer Komponenten des Autos berechnet, wie dem Gesamtgewicht (Kantone NW und ZG), der maximalen Leistung (Kantone LU, SH und VS) und der 30-Minuten-Leistung (Kantone AG und FR).

Entscheidend ist die Größe der Motoren in Litern. Dabei spielt es keine Rolle, welche Leistung besteuert wird, entscheidend ist, wie viel PS der Motor hat. Beispielsweise wird das Tesla Model S 75 D in Luzern mit einem 4,6-Liter-Motor besteuert.

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  • Published On: Juli 28th, 2022
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